Kältetrasse für die Uniklinik Düsseldorf
im Mircotunneling-Verfahren

Für den Neubau der zentralen Kälteversorgung der Universitätsklinik Düsseldorf führte Friedrich Wassermann bis Mitte 2017 den Rohrleitungsbau durch.

Die insgesamt rund 800 Meter lange Kältetrasse (DN 450 bis 700) mit Vor- und Rücklauf entstand in unmittelbarer Nähe verschiedener Klinikgebäude. Um einen störungsfreien Klinikbetrieb sicherzustellen, mussten alle Arbeiten daher besonders erschütterungsarm ausgeführt werden.

Teile der Kältetrasse wurden u. a. auch deshalb mit zwei Doppelrohrvortrieben als Microtunnel-Vortrieb im Grundwasser realisiert. Vorzüge des Microtunneling-Verfahrens gegenüber einer offenen Bauweise sind insbesondere die Reduzierung der Erdbewegungen, die Schonung von Anwohnern und Umwelt, der Entfall von Grundwasserabsenkungen sowie Kosteneinsparungen.

Zum Einsatz kamen Betonrohre DN 800 und DN 1000. Die Vortriebsgruben wurden als Trägerbohlwandverbau errichtet.

Projekt Kältetrasse für die Uniklinik Düsseldorf
Bauherr: Universitätsklinik Düsseldorf
Fakten: 2 x Spritzbetonbaugruben bis 8,00 m tief, Rohrvortriebe DN 800-1000, Stollenbau, 800 m offener Graben bis 4,00 m Breite und 3,00 m Tiefe, dabei Oberflächenarbeiten aller Art, Pressgruben als Trägerbohlwandverbau bis 7 m Tiefe
Bauzeit: Juni 2016 bis Juli 2017